Das Land Baden-Württemberg hat entschieden, dass für Eltern, die beide (alleinerziehend: eine) in Bereichen der "kritischen Infrastruktur" arbeiten, eine Notbetreuung eingerichtet werden kann. Hier finden sie das Anmeldeformular.

Senden sie dies ausgefüllt an uns zurück (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder werfen es in unseren Briefkasten an der Engelberger Straße.

Grundvoraussetzung für die Inanspruchnahme der Notfallbetreuung ist, dass beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise der oder die Alleinerziehende in Bereichen der so genannten kritischen Infrastruktur erwerbstätig sind.

Zur kritischen Infrastruktur gehören insbesondere folgende Bereiche:

1. die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren
Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation,
Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,


2. die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich
der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche,
der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch
soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht,
2a. die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen
nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie
gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste,
die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und
Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen,


3. Regierung und Verwaltung, Parlament, Organe der Rechtspflege, Justizvollzugs-
und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen
der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß
§ 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG) sowie die in den § 1 Absatz 1 genannten
Einrichtungen, soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn oder Arbeitgeber unabkömmlich
gestellt werden,


4. Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich
Katastrophenschutz, sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr,
die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus SARSCoV-
2 verursachten Epidemie im Einsatz sind


5. Rundfunk und Presse,


6. Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr
sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern
sie im Linienverkehr eingesetzt werden,


7. die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie


8.das Bestattungswesen.